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Drehzahl


Drehgeber

Beim Aufbau der Drehmomentmesswellen kommen hochauflösende Drehzahlmesssysteme zum Einsatz. Hier wird zwischen optischen und magnetischen Drehgebern unterschieden.

Beide Systemen liefern zwei 90° phasenversetzte Signale mit RS422-Pegel. Für die verschiedenen Baureihen stehen Systeme mit unterschiedlichen Impulszahlen (vgl. Tabelle aktuelle Drehmomentsysteme) zur Verfügung. Die beiden folgenden Abbildungen zeigen beispielhaft den Aufbau des optischen und des magnetischen System.


Optisches Drehzahlmesssystem
Optisches Drehzahlmesssystem
Magnetisches Drehzahlmesssystem
Magnetisches Drehzahlmesssystem

Die exakten technischen Ausführungen können den Zeichnungen der jeweiligen Baureihe entnommen werden.

Neben den Standardsystemen im Verbund mit den Messwellen können auch kundenspezifische Systeme geliefert werden. Das folgende Bild zeigt die Bauteile, die man für den Aufbau eines magnetischen Drehgebers benötigt.


Bauteile eines kundenspezifisch gestalteten magnetischen Drehgebers
Bauteile eines kundenspezifisch gestalteten magnetischen Drehgebers

Für den Aufbau eines magnetischen Drehgebers werden der eigentliche magnetisierte Ring, ein Fixierring und das Drehzahlmodul benötigt. Im Drehzahlmodul ist das Messelement für die Erfassung des Magnetfeldes und die Elektronik zur Impulsformung und Umwandlung in ein RS422-Signal integriert. Der Durchmesser des magnetisierten Rings und die Auswahl des magnetischen Messelements legen den möglichen Impulsbereich des Drehgebers fest.

Der mechanische Aufbau kann auch von der oben skizzierten Darstellung abweichen. So ist es z.B. möglich, das Magnetrad nicht nur radial, sondern auch parallel zur Drehachse abzutasten. Weitere Möglichkeiten sind realisierbar.


Frequenzumsetzer

Die Auswertung der Drehzahlsignale erfolgt standardmäßig in der Auswerteeinheit des Drehmomentmesssystems. Je nach Anwendungsfall stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Weiterleitung der Impulse als RS422 Signale
  • Torzeitmessung und Anzeige im Multifunktionsdisplay der TCU
  • Torzeitmessung und Umsetzung in eine frei skalierbare Analogspannung
  • Dynamischer frei skalierbarer Analogausgang entweder als Einschubkarte FUPLD oder integriert. Die Umsetzung des Frequenzeingangs erfolgt mit 800/1000 Mw/s nach einem gemischten Torzeit-/Periodendauermessverfahren.

Ferner sind die Geräte Vetas und CAN32-Converter mit dynamischen Frequenzmesseingängen ausgestattet und bieten daher die Möglichkeit, unabhängig von einem Drehmomentmesssystem die Drehgebersignale zu verarbeiten.



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